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Was kommt nach der Solidarität?

Bill Gates und mein Freund Martin sind sich in mindestens einem Punkt einig und predigen seit Jahren ein Szenario: Kriege werden in Zukunft nicht mehr mit Waffen geführt. Bill Gates sagte es in seinem TEDtalk bereits 2015, mein Freund Martin seit mindestens 10 Jahren. Aber was helfen uns die vielen schlauen Menschen, wenn sie nicht gehört werden. Oder nur von viel zu wenig und zu „unwichtigen“ Menschen? Ähnlich ist es mit dem Klima. Wissenschaftler weisen seit über 10 Jahre auf die Klimakatastrophe hin. Aber kaum einer hört sie.

Salons, Summits, und Messen finden so viele Zuläufe wie noch nie, E-Learning Programme sind für jeden zugänglich. Noch nie war die Möglichkeit der Bildung so zahlreich und einfach zugänglich wie jetzt.
Nun überschlagen sich die Menschen in allen Social Media Kanälen mit aktuellen Corona Fallzahlen, guten Ratschlägen, Solidaritätsbekundungen, Checkup Listen, Whatsapp Gruppen und Erfahrungsberichten. Wenn man möchte und etwas anfällig für Ablenkung ist, kann man den ganzen Tag damit verbringen rumzusurfen und sich schlau zu machen. Das Ergebnis: man ist super busy und kann überall mitreden. Und man wird langsam wahnsinnig.

Worum geht es denn gerade wirklich?

Das Homeoffice führt dazu, dass Eltern wieder wissen, was es eigentlich heisst, sich um Kinder und seine Familie zu kümmern. Unternehmen wissen jetzt, was es bedeutet in der Vergangenheit wirtschaftlich gearbeitet zu haben und einen echten differenzierenden Wert zu haben. Die Italiener zeigen uns, was echter Nationalstolz ist. Vielen Menschen zeigen uns, was Solidarität bedeutet.
Die ganz große Frage ist aber: Wie lange hält die Solidarität noch an? Was ist wirklich echt? Wohinter stehen echte gelebte Werte? Und was ist gerade nur Befriedigung des eigenen Egos?
Der Charakter eines Menschen – man kann es weiterspinnen … eines Unternehmens, einer Marke, einer Organisation, einer Persönlichkeit – zeigt sich nicht in guten, sondern in schlechten Zeiten. Und ich glaube, die wirklich schlechten Zeiten haben wir noch lange nicht erreicht. Es ist erst eine Woche her, dass Familien zusammen zuhause sind (und viele sind schon jetzt überfordert), es ist erst eine Woche her, dass Unternehmen wirklich rechnen müssen (und viele haben schon jetzt nicht mehr genügend Reserven), es ist erst eine Woche her, dass Menschen Angst um ihre Existenz haben. Ich bin kein negativer, aber ein realistisch denkender Mensch und ich glaube, die echte Krise hat noch nicht einmal angefangen. Die echten wirtschaftlichen Auswirkungen sind noch lange nicht zu spüren, sondern bestenfalls zu erahnen.

Was fangen wir nun mit diesem Wissen an?

Meine Mutter hat immer gesagt: „Es geht immer weiter.“ Ich habe das ehrlich gesagt gehasst, wenn sie das gesagt hat, weil ich keine Ahnung hatte, wie es weitergehen soll. Heute kann ich ungefähr ahnen, was sie meinte … nämlich genau das, was Leute meinen, die sagen, wir finden jetzt wieder zurück zu den wenigen Dingen, die wirklich wichtig sind. Hin zu einem echten, authentischen Leben. Alle Menschen die lebensbedrohliche und existenzbedrohende Momente durchgemacht haben – so wie meine Mutter -, wissen was ich damit meine. Es geht darum zu wissen, was bleibt, wenn man wirklich vor dem Nichts steht, wenn alle schönen Hüllen abfallen. In dem Moment ist man ganz allein oder zumindest sicher nicht mehr von vielen wirklich liebenden Menschen und vermeintlich Halt gebenden Luxusgütern umgeben. Wenn man ahnt, was es bedeutet, alles zu verlieren und trotzdem noch ein dankbarer, positiver und gebender Mensch zu sein. Dann schöpft ihr die Kraft aus euch selbst. In dem Moment seid ihr unangreifbar und unendlich stark. Und dann umso mehr in der Lage anderen zu helfen, die schwächer sind als ihr.

„The future belongs to those who believe in the beauty of their dreams.“

— Eleanor Roosevelt

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